Weleda steht seit über 100 Jahren für ganzheitliche Naturkosmetik und anthroposophische Arzneimittel. Mit dem Cradle Campus verfolgt das Unternehmen das Ziel, seine Logistik neu zu definieren und dabei Architektur, Materialwahl und Gebäudetechnik in einem ganzheitlichen Konzept zusammenzuführen.
Der Neubau der Architekten Michelgroup ist Teil der langfristigen Unternehmensstrategie von Weleda. Der Campus setzt auf Prinzipien des zirkulären Bauens und wurde bereits mehrfach ausgezeichnet, unter anderem mit dem polis AWARD 2024 in der Kategorie „Ökologische Wirklichkeit” sowie mit dem Innovationspreis Lehmbau des Landes Baden-Württemberg. Ein Beleg für seine Relevanz über die Branche hinaus.
Der Cradle Campus ist konsequent auf den Einsatz nachwachsender und recycelter Materialien ausgelegt. Dachflächen zur Energieerzeugung sowie die Material- und Gebäudekonzeption sind Teil des ganzheitlichen Planungskonzepts. Mit einer Grundfläche von 82 × 38 Metern ist das Zentrallager der größte zusammenhängende Stampflehmbau Deutschlands und zeigt das Potenzial natürlicher Baustoffe im industriellen Maßstab.
„Die Entscheidung für Lightnet fiel aus gestalterischen, funktionalen und nachhaltigen Gründen – und weil die Werte des Partners mit unseren übereinstimmen“, so Daniela Trah, Head of Logistic Projects and Site Management bei Weleda.
Die Innenräume greifen die Material- und Architektursprache des Campus auf. Die Mitarbeitenden erleben durch viel Holz, gedämpfte Farben und klare Proportionen eine ruhige, fast wohnliche Arbeitsumgebung, die spürbar auf ihre Bedürfnisse eingeht. In der gesamten Innenarchitektur wurden Leuchten von Lightnet angebracht: Im Eingangsbereich folgen Lichtlinien der Serie Liquid Line der Deckenstruktur, während in Besprechungszonen, Aufenthaltsbereichen und Fluren Leuchten der Serie Basic strahlen. Mit ihrer kreisförmigen, reduzierten Form bringen sie die von Holz, Textilien und Sichtbeton geprägten Räume zur Geltung. Durch ihre flächige, blendarme Lichtverteilung stabilisieren sie die Grundhelligkeit, unterstützen konzentriertes Arbeiten und fügen sich so selbstverständlich in die Architektur ein, dass sie weniger als Leuchten, sondern vielmehr als Teil des Raums wahrgenommen werden.