Bis ins Detail durchdacht Wo sich Licht jeder Anforderung anpasst
In einer Zahnarztpraxis übernimmt Licht unterschiedliche Aufgaben. Am Empfang soll es Orientierung geben, in den Fluren die Wege begleiten und in den Behandlungsräumen gute Sichtverhältnisse für präzises Arbeiten schaffen. Dabei muss die Beleuchtung auf die jeweilige Nutzung reagieren und zugleich Teil der architektonischen Gestaltung sein.
Die Innenarchitektur der Praxis Dr. Schaltenberg in Meschede ist von hellen Wandflächen, weißen Einbauten und warmen Holzböden geprägt. Einen markanten Kontrast dazu bilden die schwarzen Leuchtenprofile. Mit ihren Linien und geometrischen Formen strukturieren sie die Decken und verleihen den zurückhaltend gestalteten Räumen einen eigenen Charakter.
Besonders deutlich wird das am Empfang. Hier verläuft die Liquid Line PX in einer geschwungenen Linienführung oberhalb des Tresens. Ihre geraden und gebogenen Abschnitte nehmen die räumlichen Gegebenheiten auf, führen um eine Stütze herum und setzen sich in Richtung Flur fort. So entsteht eine durchgängige Lichtlinie, die den Empfangsbereich betont und zugleich den Weg durch die Praxis begleitet.
Auch lichttechnisch passt sich die Liquid Line PX den unterschiedlichen Anforderungen an. Während opale Abdeckungen für eine gleichmäßige Allgemeinbeleuchtung sorgen, kommen über den Arbeitsbereichen Lens Louvre Einsätze zum Einsatz. Ihre gezielte Lichtlenkung ermöglicht eine präzise, normgerechte Ausleuchtung. Alle Leuchten verfügen zudem über eine indirekte Lichtkomponente, die die Decken sanft aufhellt und zu einer gleichmäßigen Grundbeleuchtung beiträgt.
Auch in einem der Behandlungszimmer kommt die Liquid Line PX zum Einsatz, allerdings in einer anderen Anordnung. Hier beschreibt das schwarze Leuchtenprofil eine U-Form oberhalb des Behandlungsplatzes. Die klare Geometrie gibt dem Raum eine erkennbare Struktur. Für eine besonders blendungsarme Beleuchtung ist die Leuchte mit Lens Louvre Einsätzen ausgestattet. Diese lenken das Licht gezielt und reduzieren die direkte Blendung. Das ist vor allem für Patienten wichtig, die während der Behandlung in zurückgelehnter Position zur Decke blicken. Die indirekte Lichtkomponente sorgt zusätzlich für eine sanfte Aufhellung des Raumes.
Ein weiterer Behandlungsraum zeigt mit der Caleo PX eine andere Lösung. Die Leuchte bildet einen abgerundeten rechteckigen Rahmen an der Decke. Auch hier kommen Lens Louvre Einsätze zum Einsatz, die eine präzise Lichtverteilung mit hohem Sehkomfort verbinden. Die indirekte Beleuchtung hellt die Decke gleichmäßig auf und schafft einen angenehmen Helligkeitseindruck. So werden die Anforderungen an die Beleuchtung des Behandlungsplatzes mit den Bedürfnissen der Patienten verbunden.
Die Praxis in Meschede zeigt, wie sich unterschiedliche Anforderungen mit einer gemeinsamen gestalterischen Haltung beantworten lassen. Mal folgt die Beleuchtung dem Verlauf des Raumes, mal definiert sie einen klaren Bereich. Die schwarzen Profile bleiben dabei als wiederkehrendes Element erkennbar und geben den verschiedenen Räumen einen gestalterischen Zusammenhang.
Projektpartner
Architektur: Udo Bertelsmeyer
Elektroinstallation: Elektro Kramer
Vertrieb: hell und dunkel