Gesundheitsversorgung findet nicht nur in Krankenhäusern und Behandlungsräumen statt. Auch hinter den Kulissen wird daran gearbeitet, wie wir Menschen medizinisch versorgen: in der Forschung, in der Entwicklung neuer Technologien, in der Organisation und im Austausch zwischen unterschiedlichen Fachbereichen. Dafür braucht es Räume, die konzentriertes Arbeiten ebenso ermöglichen wie Zusammenarbeit und neue Ideen.
In Boston hat Fusion Design für ein Unternehmen aus der Medizinischen-Technologie eine Arbeitsumgebung geschaffen, die unterschiedliche Formen des Arbeitens räumlich zusammenführt. Warme Holzoberflächen, dunkle Blautöne, Glaswände und ausgewählte metallische Akzente prägen die Innenarchitektur. Offene Decken mit sichtbarer Gebäudetechnik treffen auf sorgfältig gestaltete Einbauten und wohnliche Materialien.
Eine besondere Rolle übernimmt dabei die Beleuchtung. Über den offenen Arbeitsplätzen verlaufen geschwungene Lichtlinien der Liquid Line PX von Lightnet. Ihre langgezogenen, abgerundeten Formen bilden einen deutlichen Kontrast zur geradlinigen Anordnung der Schreibtische und zur technischen Struktur der Decke. Sie geben dem offenen Büro eine eigene Dynamik und verbinden mehrere Arbeitsplätze zu einer zusammenhängenden Zone.
Auch über dem langen Tresen im Gemeinschaftsbereich kommt die Liquid Line PX zum Einsatz. Hier folgt ihre Linienführung der Ausrichtung des Tresens und betont dessen Länge. Anders als über den Arbeitsplätzen tritt die Leuchte stärker in Beziehung zur darunterliegenden Einrichtung. So wird die Beleuchtung Teil der räumlichen Gliederung, ohne den offenen Charakter des Bereichs aufzugeben.
Im Konferenzraum zeigt sich ein weiterer Ansatz. Hier sind lineare Matric GX Leuchten in eine abgehängte Holzlamellendecke integriert. Die Lichtlinien folgen der Geometrie der Deckenstruktur und werden Teil des architektonischen Rasters. Anders als im offenen Arbeitsbereich steht nicht die freie Linienführung im Vordergrund, sondern die präzise Einbindung in das Material und die Konstruktion.
So entstehen innerhalb eines zusammenhängenden Bürokonzepts unterschiedliche Lichtbilder. Mal zeichnen die Leuchten eigenständige Formen in den Raum, mal folgen sie konsequent der vorhandenen Architektur. Dabei bleibt die Beleuchtung mehr als eine funktionale Ergänzung: Sie trägt dazu bei, Arbeitsbereiche zu definieren, räumliche Übergänge zu gestalten und dem Büro einen wiedererkennbaren Charakter zu geben.
Das Projekt in Boston zeigt, wie Licht auf unterschiedliche Arbeitsweisen reagieren und gleichzeitig eine gemeinsame gestalterische Sprache schaffen kann. Es steht beispielhaft für die vielfältigen Räume, in denen die Zukunft der Gesundheitsversorgung entsteht – von der Entwicklung neuer Technologien bis zum täglichen Austausch zwischen Menschen und Disziplinen.
Vielen Dank an alle Beteiligten, die mit ihrer Arbeit und ihrem Engagement zur Umsetzung dieses Projekts beigetragen haben.