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Urbane Wälder Neue Lebensräume mitten in der Stadt

Städte sind heute vor allem eines: dicht, versiegelt und stark beansprucht. Beton, Glas und Asphalt prägen große Teile des urbanen Raums, speichern Wärme und lassen Regenwasser kaum versickern. Besonders im Sommer verändert sich, wie sich Stadt anfühlt: Straßen heizen sich auf, zwischen den Gebäuden staut sich die Wärme.

Doch langsam verändert sich auch der Blick auf urbane Räume. In Städten wie Paris kehrt Vegetation Schritt für Schritt in die Stadt zurück. Flächen werden entsiegelt, Bäume gepflanzt und neue Grünräume geschaffen. Zwischen Asphalt und Architektur entsteht so wieder mehr Raum für Vegetation.

Photo by Dragan Tomić on unsplash.com

Mit genau diesem Ansatz arbeitet die französische Organisation Boomforest. Sie realisiert urbane Mini-Wälder auf versiegelten oder ungenutzten Flächen und orientiert sich dabei an der Miyawaki-Methode: Verschiedene heimische Arten werden auf engem Raum gepflanzt und entwickeln mit der Zeit eine dichte, mehrschichtige Vegetation. So entstehen zwischen Asphalt, Fassaden und Verkehr neue Grünräume, die zugleich Lebensraum für unterschiedliche Tierarten bieten. Wo zuvor wenig Vegetation vorhanden war, entsteht auf kleiner Fläche ein Stück Wald mitten in der Stadt.

Unsere Partnerschaft mit Boomforest

Lightnet France unterstützt Boomforest in diesem Jahr als Partner. Wie schon die Zusammenarbeit mit dem Scottish Wildlife Trust und One Earth One Ocean folgt auch dieses Engagement einem einfachen Prinzip: konkrete Projekte, lokal verankert und gemeinsam mit unseren Partnern umgesetzt.

Lightnet unterstützt den Scottish Wildlife Trust

Wir freuen uns, in 2025 mit dem Scottish Wildlife Trust zusammenzuarbeiten, um die Wiederherstellung und den Schutz von zwei einzigartigen Torfmoorgebieten in Schottland zu unterstützen.