Urbane Wälder Neue Lebensräume mitten in der Stadt
Städte sind heute vor allem eines: dicht, versiegelt und stark beansprucht. Beton, Glas und Asphalt prägen große Teile des urbanen Raums, speichern Wärme und lassen Regenwasser kaum versickern. Besonders im Sommer verändert sich, wie sich Stadt anfühlt: Straßen heizen sich auf, Luft steht zwischen den Gebäuden, kühlende Freiräume werden seltener.
Doch langsam verändert sich auch der Blick auf urbane Räume. In Städten wie Paris kehrt Vegetation Schritt für Schritt in die Stadt zurück. Wo Flächen entsiegelt und Bäume gepflanzt werden, wirken Straßen kühler, stiller, offener. Die Stadt beginnt wieder zu atmen.
Mit genau diesem Ansatz arbeitet die französische Organisation Boomforest. Sie realisiert urbane Mini-Wälder auf versiegelten oder ungenutzten Flächen und arbeitet dabei mit der Miyawaki-Methode: Heimische Arten wachsen eng nebeneinander, konkurrieren um Licht und Raum. Innerhalb weniger Jahre entstehen dichte Waldstrukturen – Schattenräume zwischen Asphalt, Fassaden und Verkehr. Insekten, Vögel und kleine Säugetiere finden hier Nahrung, Schutz und Rückzugsorte. Zwischen den verschiedenen Vegetationsschichten entstehen Strukturen, die im urbanen Raum oft fehlen. So verändern sie spürbar das Gefühl von Stadt.
Unsere Partnerschaft mit Boomforest
Lightnet France unterstützt Boomforest in diesem Jahr als Partner. Wie schon die Zusammenarbeit mit dem Scottish Wildlife Trust und One Earth One Ocean folgt auch dieses Engagement einem einfachen Prinzip: konkrete Projekte, die wirken – lokal verankert, gemeinsam umgesetzt und langfristig wirksam.
Lightnet unterstützt den Scottish Wildlife Trust
Wir freuen uns, in 2025 mit dem Scottish Wildlife Trust zusammenzuarbeiten, um die Wiederherstellung und den Schutz von zwei einzigartigen Torfmoorgebieten in Schottland zu unterstützen.